{"id":30,"date":"2017-03-22T08:45:56","date_gmt":"2017-03-22T08:45:56","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.tcdufour.ch\/?page_id=30"},"modified":"2017-03-22T08:45:56","modified_gmt":"2017-03-22T08:45:56","slug":"geschichte-des-tc-dufour","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tcdufour.ch\/?page_id=30","title":{"rendered":"Geschichte des TC Dufour"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Gr\u00fcndung des TC Dufour Biel 1937 <\/strong><\/p>\n<p>Die Geburt eines Tennisclubs gleicht der Gr\u00fcndung einer Aktiengesellschaft. Es braucht initiative Leute, die Freude am Sport haben, es braucht Land und viel Geld. Das wusste Walter Sommer als Architekt genau und so scharte er einige Freunde und Bekannte um sich und plante die Gr\u00fcndung eines Tennisclubs. Es war ein Gl\u00fccksfall, dass in dieser Zeit die Stadt Biel die Liegenschaft der Ritter.Weine an der Juravorstadt kaufte. Auf diesem Grundst\u00fcck musste die Heilmannstrasse gebaut werden, der restliche Landstrich entlang der Stadtsch\u00fcss bis zur Dufourstrasse wurde verpachtet. An diesem Ort entstanden die ersten Pl\u00e4tze des neuen Tennisclubs. Die angrenzende Dufourstrasse gab dem neuen Club den Namen. Soll man der Jungen erkl\u00e4ren, dass die Strasse nach General Dufour (1787-1875) benannt wurde. Nun zu den Gr\u00fcndern des Tennisclubs: Als Spiritus Rector Walter Sommer, Architekt, Ernst Eggli, Pr\u00e4sident, Dr. Rudolf Krill, F\u00fcrsprecher, Gottfried Kessi, Hotelier, Moritz Leutwyler, W. Liniger, Charly Frei, Christian Sauser, E. Schneider und Walter M\u00fcller. Als Sponsoren seinen folgende Firmen erw\u00e4hnt: Baumaterial AG, Biel; SABAG AG, Lauper AG, Ziegelei, Pieterlen; Sauser AG, Spenglerei, Biel. Die Gr\u00fcnder finanzierten die Pl\u00e4tze mit pers\u00f6nlichen Darlehen, unter der Bedingung der R\u00fcckzahlung innert 10 Jahren. Es sollte aber anders kommen. 1939 brach der zweite Weltkrieg aus. Die Wehrpflichtigen mussten an die Grenze. Der Spielbetrieb funktionierte auf Sparflamme, die Beitr\u00e4ge gingen \u00e4ussert sp\u00e4rlich ein. Der Kassier hatte die gr\u00f6ssten Sorgen, den Verpflichtungen nachzukommen. 1945 ging der Weltkrieg zu Ende. Alles nahm wieder seinen gewohnten Lauf, es konnten viele neue Mitglieder aufgenommen werden. Die B\u00e4ume und Str\u00e4ucher hatten sich w\u00e4hrend der Kriegszeit gut entwickelt. Es war eine sehr sch\u00f6ne Anlage geworden an der leise pl\u00e4tschernden Stadt-Sch\u00fcss. Nach dem Krieg gab es einen grossen Geburten\u00fcberschuss. Die Stadt Biel brauchte neue Schulh\u00e4user. Auf den sch\u00f6nen Tennispl\u00e4tzen sollte das neue RittermattenSchulhaus gebaut werden. So musste der Tennisclub seine sieben Sachen packen und nach Nidau z\u00fcgeln. Als neuer Standort wurden dem Club die M\u00fcllerungsmatten am See zugeteilt. Was bleibt als Aktiv-Posten, wenn ein Tennisplatz versetzt wird? Clubhaus, Zaun und Inventar \u2013 das grosse Geld bleibt im Boden. Unsere Gr\u00fcnder verloren das meiste Geld. So ist es verst\u00e4ndlich, dass kaum ein Gl\u00e4ubiger sich wieder an der Neufinanzierung beteiligen wollte. Das grosse Raten begann. Hier kam uns nun die Genossenschaft UNIVERSALSPORT zu Hilfe. Diese Firma hatte schon Tennispl\u00e4tze in Bern, also Erfahrung in dieser Sparte. Sie \u00fcbernahm die Pachtvertr\u00e4ge der Liegenschaftsverwaltung und baute drei Tennispl\u00e4tze. Das in den Jahren 1948\/49. Mit dem Neubeginn in Nidau ist die Gr\u00fcndungsgeschichte eigentlich beendet. Die Entwicklung jeden Vereins geht jedoch weiter und so wollen wir die nachfolgenden Jahre noch etwas ausleuchten. In den F\u00fcnfzigerjahren begann der grosse Tennis-Boom. Die Pl\u00e4tze waren bald \u00fcberbelegt und es gab am Abend grosse Wartezeiten, der Greuel aller Tennisspieler. Um den Spielbetrieb zu lockern, entschloss sich der damalige Vorstand unter der Leitung von Charles Bucher, eine Nachtbeleuchtung zu installieren. Eine Bank finanzierte den gr\u00f6ssten Teil der Installationskosten. Charles Bucher \u00fcbernahm pers\u00f6nlich die Bank-Garantie. S\u00e4mtliche Grabarbeiten wurden durch die Mitglieder in Fronarbeit ausgef\u00fchrt. Urs Schwarzw\u00e4lder stellte Werkzeug, Maschinen und Kompressoren zur Verf\u00fcgung. Unglaublich, dieser Eifer aller Mitglieder, ob nun Ingenieur, Zahnarzt, Kaufmann oder Uhrmacher. Auch die holde Damenwelt macht mit. Schade, dass diese Eins\u00e4tze nicht gefilmt wurden! So war der Tennisclub Dufour der erste Club weit und breit mit Nachtbeleuchtung und nicht wenig stolz darauf (1965). Die Schweinwerfer hatten aber auch ihre T\u00fccken. Laufend mussten die Lampen ausgewechselt werden, die Reflektoren vom Ungeziefer befreit werden. Den technischen Service in schwindelerregender H\u00f6he besorgte unser Spielleiter, Paul Gruber, pers\u00f6nlich. Zuerst geschah dies mit einer Feuerwehrleiter, sp\u00e4ter monierte er eine feste Bridenleiter an den S\u00e4ulen. Eine Rechnung wurde nie gestellt! Bald nach der Beleuchtungsmontage wurde die Seeufergestaltung an die Hand genommen. Der Seeanstoss war verwildert, es musste eine wellensichere Mauer errichtet werden. Um eine sch\u00f6ne Rasenfl\u00e4che zu erhalten, wurde Schutt und Erde aufgef\u00fcllt. Der Kastanien- und der Aprikosenbaum erinnern an die Initianten Fr\u00e4nzi Burgermeister, Urs Schwarzw\u00e4lder und Andr\u00e9 Rickli. Wer den Schatten vom Eschenbaum beim Clubhaus geniesst, soll an die Pflanzer Gerhard und Kari Thomke denken. Urs Thomann zeichnete und baute einen m\u00e4chtigen Grillofen. Der Sponsor war Hans Bernhard. Auf dem Uebungsplatz entstand eine gew\u00f6lbte Betonwand. Sponsoren waren Kurt Trachsel, Alois B\u00e4chli, Franz Ingold und Peter Specogna. Erw\u00e4hnenswert ist noch, dass in den siebziger Jahren unter der Pr\u00e4sidentschaft von Walter Witschi die Einlage der UNIVERALSPORT zur\u00fcckgekauft werden konnte. F\u00fcnfzig Jahre sind vergangen. Viele Mitglieder haben sich uneigenn\u00fctzig zum Wohle unseres Clubs eingesetzt. Sicher wird es auch in Zukunft Mitglieder geben, die sich f\u00fcr den TC Dufour zur Verf\u00fcgung stellen werden. Zum Schluss noch ein Wunsch an alle \u201eguten\u201c Spieler: Vergesst nicht, dass Ihr alle auch einmal Anf\u00e4nger waret, deshalb spielt doch auch mit den Jungen und den neuen Mitgliedern.<\/p>\n<p>Biel, im Juli 1987 Euer Ruedi Bieri<\/p>\n<p><strong>Dufourgeschichte von 1987 &#8211; 2003 <\/strong><\/p>\n<p>Auch nach dem 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um konnte das Dufour-Schiff in mehr oder weniger ruhigen Gew\u00e4ssern gehalten werden. Am See wurde ein Surfbrett-St\u00e4nder aufgestellt, so dass unsere Mitglieder auch diesem neuen Modesport fr\u00f6nen konnten. Da wurden des \u00f6ftern die Tennisschl\u00e4ger in die Ecke gestellt, um die abendlichen Fallwinde auf dem See geniessen zu k\u00f6nnen. Ende der 80iger Jahre gab es eine einschneidende Ver\u00e4nderung. Mit der Gutheissung der neuen Seeufergestaltung durch die Nidauerstimmb\u00fcrger, war es mit unserem privaten Seeanstoss vorbei. Der wurde nun der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4ngig gemacht. Dies war aber nicht alles! Auch der dem See am n\u00e4chsten gelegene Tennisplatz musste geopfert und werden. Der Standort des TC Dufour war nun in Gefahr! Auf den ersten Planauflagen existierten unsere Tennispl\u00e4tze nicht mehr! Dies konnte in langwierigen Verhandlungen wieder korrigiert werden. Jetzt musste aber die Zukunft des TC Dufour neu definiert werden. Das alte \u201eClubhaus\u201c war bauf\u00e4llig, der Standort musste versetzt werden und der dritte Platz war neu zu erstellen! Eine riesige finanzielle Belastung f\u00fcr einen so kleinen Club! Eine Zusammenlegung mit dem TC Schlossmatt wurde von ihnen umgehend abgelehnt. Was nun? Eine Aufl\u00f6sung des TC Dufour kam auch nicht in Frage. Unter der Leitung von Erwin G\u00e4umann und Urs Thomann wurde ein Neubauprojekt erstellt, welches durch die Clubmitglieder gutgeheissen wurde. So entstand 1990 unsere neue Clubanlage mit einem neuen dritten Tennisplatz. Das Budget konnte, dank der umsichtigen Leitung unserer beiden Architekten, eingehalten werden, so dass f\u00fcr rund CHF 700&#8217;000. \u2014dieses Bijou entstand. Gleichzeit konnte der Baurechtsvertrag mit der Stadt Biel bis am 31.12.2028 verl\u00e4ngert werden. Jetzt galt es die finanzielle Fremdbelastung abzubauen. Dank dem Tennisboom anfangs der 90iger Jahre, mit einem Mitgliederh\u00f6chststand von 236 Aktiven im Jahre 1992, konnte hier ein erfreulicher Abbau realisiert werden. Dazu haben auch die j\u00e4hrlichen Sponsorenbeitr\u00e4ge von rund CHF 10&#8217;000.&#8211;, bis in die Gegenwart, das ihre dazu beigetragen! Trotz einem kontinuierlichen Abbau der Mitgliederbest\u00e4nde bis zur heutigen Zeit und ohne Beitragserh\u00f6hungen, ist es der Klubleitung gelungen, j\u00e4hrlich Hypothekarr\u00fcckzahlungen und Abschreibungen zu t\u00e4tigen, so dass man heute feststellen kann, dass sich diese grosse Investition gelohnt hat und die Finanzen gesund sind. Neben der sch\u00f6nen Anlage werden wir von andern Tennisclubs auch wegen unserer Dufour-Ambiance beneidet. Diverse interne Aktivit\u00e4ten und der Einsatz unseres Beizerteams spielen &#8211; auch auf der kulinarischen Seite &#8211; eine wichtige Rolle. F\u00fcr Informationen \u00fcber das Vereinsleben innerhalb des Clubs &#8211; und gegen aussen &#8211; werden ab 2000 j\u00e4hrliche Club-News verfasst. Ab 2001 ist unser Club auch auf dem Internet mit einer eigenen, selbstgestalteten und gef\u00fchrten Web-Seite pr\u00e4sent (www.tcdufour.ch). Das Jahr 2002 wird sicher in Erinnerung bleiben, und dies f\u00fcr meisten wohl positiv: Expo.02. Als direkte Nachbarn der Landesausstellung haben wir einen ganz speziellen Sommer verbringen d\u00fcrfen. Erfreulich ist auch die Zusammensetzung unseres Vorstandes. Haben diverse andere Vereine mit Vakanzen zu k\u00e4mpfen, so k\u00f6nnen wir auch f\u00fcr 2004 eine Vollbesetzung festhalten und dies mit jungen, aufgestellten Clubmitgliedern, wo sich der knapp \u00fcber 40 j\u00e4hrige schon bald als alt vorkommen muss, sind doch die andern Vorstandmitglieder zwischen 30 und 24 Jahre alt, bzw. jung (Durchschnitt von allen:29,1 Jahre!).<\/p>\n<p>Nidau, anfangs 2004 Beat K\u00fcffer Peter Bohnenblust<\/p>\n<p><strong>Die Pr\u00e4sidenten des TC Dufour Biel-Bienne seit 1937 <\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Schneider Erwin<\/p>\n<p>&#8211; Eggli Ernst<\/p>\n<p>&#8211; Bieri Rudolf<\/p>\n<p>&#8211; Vuillemier Henri<\/p>\n<p>&#8211; Kohler Raoul<\/p>\n<p>&#8211; Lautensch\u00fctz Ricardo\u00a0&#8211; 1958<\/p>\n<p>&#8211; Marfurt Walter 1959<\/p>\n<p>&#8211; Bucher Charles 1960 &#8211; 1968<\/p>\n<p>&#8211; Tobler Titus 1969<span style=\"font-size: 1rem;\">&#8211; 1973<\/span><\/p>\n<p>&#8211; Wirtschi Walter 1974 &#8211; 1982<\/p>\n<p>&#8211; Schwitalla Wolfgang 1983 &#8211; 1988<\/p>\n<p>&#8211; Pasche Jacques 1989 &#8211; 1991<\/p>\n<p>&#8211; K\u00fcffer Beat 1992 &#8211; 1996<\/p>\n<p>&#8211; Bohnenblust Peter 1997 &#8211; 2002<\/p>\n<p>&#8211; Fasnacht Philippe 2003<span style=\"font-size: 1rem;\">&#8211; 2008 <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1rem;\">&#8211; Bohnenblust Peter 2009 &#8211;<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gr\u00fcndung des TC Dufour Biel 1937 Die Geburt eines Tennisclubs gleicht der Gr\u00fcndung einer Aktiengesellschaft. 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